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Lehrinnovationen hautnah erleben

Prof. Dr. Markus Stäuble stellt das Design Thinking Labor vor
Prof. Dr. Markus Stäuble stellt das Design Thinking Labor vor

[10|04|2017]

In der QualiFIVE-Konzeptwerkstatt stellten ProfessorInnen ihre geförderten Lehrprojekte vor

 

Praxis statt (nur) grauer Theorie – unter diesem Motto fand im März 2017 die 5. QualiFIVE-Konzeptwerkstatt statt. Zwei Professoren stellten aktuelle, über das Programm geförderte Projekte vor und gaben ihre Erfahrungen an interessierten KollegInnen weiter.

 

Prof. Dr. Markus Stäuble, vertrat seine Kollegin Prof. Dr. Sabine Wölflick und stellte das erst im Wintersemester 2016/17 mit Hilfe von Studierenden eingerichtete Design Thinking Labor der Fakultät für Versorgungs- und Gebäudetechnik, Verfahrenstechnik Papier und Verpackung, Druck- und Medientechnik vor.

 

Design Thinking: Neue Ideen entwickeln

 

Beim Design Thinking handelt es sich um einen Denkansatz zur Lösung von Problemen und zur Entwicklung innovativer Ideen. Im Vordergrund stehen dabei u. a. die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer und das frühzeitige Aktivwerden und Herstellen von Prototypen. Um diesen Erarbeitungsprozess möglichst kreativ umsetzen zu können, ist das Design Thinking Labor nicht nur mit variablen Möbeln ausgestattet, sondern auch mit einer Menge „Bastelmaterial“: Von Wolle über Wäscheklammern bis hin zu Legosteinen und Playmais steht den Studierenden eine Vielzahl an unterschiedlichen Materialien zur Verfügung. Die Lehrveranstaltung wird im Sommersemester erstmalig angeboten, noch fehlende Ausstattung wird über QualiFIVE-Mittel finanziert.

 

Prof. Dr. Lars Brehm stellt die „Lernwerkstatt digitale Basistechnologien“ vor
Prof. Dr. Lars Brehm stellt die „Lernwerkstatt digitale Basistechnologien“ vor

Digitale Technologien kennen lernen

 

Den zweiten Beitrag des Nachmittags lieferte Prof. Dr. Lars Brehm von der Fakultät für Betriebswirtschaft. In seinem QualiFIVE-Projekt „Lernwerkstatt digitale Basistechnologien“ im Masterstudiengang Business Entrepreneurship and Digital Technology Management sollen die Studierenden ein Gefühl dafür bekommen, welche Möglichkeiten digitale Technologien bieten – und wie einfach man diese selbst umsetzen kann. Zu diesem Zweck wurden Raspberry Pis angeschafft, die die Studierenden selbst zusammenbauen, in Betrieb nehmen und programmieren müssen: so spielen sie z. B. gegen den Rechner Schere, Stein, Papier. Wenngleich der Vorbereitungsaufwand vergleichsweise hoch war, so zeigt das positive Feedback der Studierenden, dass sich die Mühe gelohnt hat.

 

Mehr Austausch gewünscht

 

In der an die Präsentationen anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass der fakultätsübergreifende Austausch über didaktische Methoden eher zufällig geschieht – eine stärkere Vernetzung, wer an der Hochschule zum Beispiel noch im Bereich Design Thinking oder dem Einsatz von Fallstudien beteiligt ist, wäre daher wünschenswert. Die QualiFIVE-Konzeptwerkstatt bietet hierfür einen möglichen Rahmen. Die ProfessorInnen, die bereits über QualiFIVE gefördert werden, lobten die unkomplizierte Antragstellung und administrative Abwicklung der Projekte und machten ihren KollegInnen Lust, sich selbst mit einem Projekt um eine Förderung zu bewerben.

 

Eine Antragstellung zum kommenden Wintersemester 2017/18 ist noch bis zum 15.06.2017 unter qualifive@hm.edu möglich. Interessierte können sich gerne auf Wunsch vorab bzgl. der Antragstellung beraten lassen.

 

 

Nina Reinhardt-Meinzer