News

Exkursion zum EU-Parlarment nach Brüssel

[27|07|2017]

Auf Einladung von Frau Prof. Dr. Angelika Niebler, Mitglied des Europäischen Parlaments und Honorarprofessorin an der Fakultät für Betriebswirtschaft an der Hochschule München, hatten 23 Masterstudierende des Studienganges „Business Innovation and Management Consulting“ die Gelegenheit, das Umfeld des Europäischen Parlaments näher kennenzulernen.

 

Vom 18. bis 21. Juni 2017 realisierten die Masterstudierenden zusammen mit dem Studiengangsleiter Prof. Dr. Wolfgang Habelt ein Programm in Brüssel. Dieses Programm war Teil des Moduls „Open Innovation: Theories and Research“, das Prof. Niebler und Prof. Habelt gemeinsam im Sommersemester 2017 für die Masterstudierenden anbieten. Ein erster Teil wurde in München realisiert; der zweite Teil in Brüssel absolviert. Prof. Habelt und Prof. Niebler realisierten in diesem Jahr zum zehnten Mal das Konzept „Innovation-To-Go“ mit bis zu 15 Gesprächspartnern in Brüssel rund um die Themen Change – Innovation – Digitalisierung.

 

Die Exkursion wurde eingeleitet durch einen Besuch des innovativ aufgebauten Parlamentariums, das zahlreiche Informationen zur Entwicklung und Struktur der EU vermittelte, sowie durch einen Rundgang durch das EU-Viertel, um die enormen Gebäude-Architekturen der EU-Akteure (u.a. Kommission, Parlament, Rat, Vertretungen) zu erfassen. Am ersten Arbeitstag standen dann verschiedene Berichte und Diskussionen von Innovationsunternehmen im Vordergrund, beispielsweise ein ausführliches Gespräch mit dem Leiter der BMW Repräsentanz in Brüssel zu den Zukunftsausrichtungen der Automobilindustrie. Ein Besuch des ersten „Flagship Stores“ von BMW (in Brüssel realisiert) rundete diesen Unternehmensbesuch bei BMW ab. Am gleichen Tag (zugleich der Tag der Aufnahme der Brexit-Verhandlungen in Brüssel) diskutierte der Korrespondent des ZDF mit den Masterstudierenden über die vergangenen europäischen Krisen (seit Beginn der Finanzkrise), aber auch über die Bedeutung der EU in der Zukunft. Am späteren Nachmittag waren die Masterstudierenden zu Gast bei Google, sodass sie dort mit „Googlianern“ eine Diskussion rund um das Thema zur Digitalisierung führen, aber auch das alte und das neue Google Ambiente bei einem Rundgang kennenlernen konnten. Den Abschluss des ersten Tages gestaltete der Vertreter von 1 & 1 Telekom, indem er seine Rolle als Interessensvertreter (einer von 20000 Lobbyisten) darstellte.

 

Am zweiten Tag führte die Parlamentarische Assistentin von Frau Prof. Niebler, Frau Bernadette Schemmick, die Masterstudierenden durch das Parlament und erläuterte alle Fragen rund um die Arbeitsweise des Parlaments, aber auch der Abgeordneten. Danach war eine umfassende Diskussion mit einem Vertreter von Uber möglich, der die Arbeit seines „kalifornischen Startup-„Unternehmens näher charakterisierte und die oftmals auch schwierigen Entwicklungen dieses „Innovations-/Unicorn“-Unternehmens in Europa vorstellte. Eine Vertreterin aus dem Kommissariat Digitalisierung beantwortete Fragen zur „digitalen Agenda“. Die Vertreterin des Staatsministeriums für Wirtschaft in Bayern wiederum erläuterte einerseits die Arbeit der Bayrischen Vertretung in Brüssel und vermittelte andererseits ein Bild der eindrucksvollen Bayrischen Repräsentanz in Brüssel. Einen hochwertigen Einblick in die Entwicklung von Startup-Unternehmen gab der Leiter Start-Ups and Innovation aus dem EU-Kommissariat DG Connect (Digital Single Market Directorate), der wesentliche Fakten zu Startups vermittelte. Das Abendprogramm wurde von Frau Prof. Niebler realisiert, die die Masterstudierenden zu einem Abendessen und einem Gespräch eingeladen hat.

 

Der dritte Tag startete mit einem Frühstücksgespräch mit verschiedenen Abgeordneten des Europäischen Parlaments: Neben dem schwedischen und tschechischen Abgeordneten, die spezifische Fragen der Masterstudierenden beantworteten, nahm ein britischer Abgeordneter Stellung zum Brexit. Abgerundet wurde diese Runde mit einem weiteren Gespräch der Masterstudierenden mit Frau Prof. Niebler. Die Masteranden & Prof. Dr. Wolfgang Habelt bedanken sich bei allen Gesprächspartner für deren Gastlichkeit und Gesprächsoffenheit in Brüssel, bei Prof. Dr. Angelika Niebler und Bernadette Schemmick für die Organisation dieses einmaligen Programmes und die zahlreichen Diskussionsmöglichkeiten während des Aufenthaltes. Der Masterandin, Frau Cora Husfeldt, danken wir für die zahlreichen Bildaufnahmen, allen anderen Masterstudierenden auch für die zahlreichen Einzelbeiträge zur Exkursion: siehe die Facebook-Seite des Masterstudienganges:
https://www.facebook.com/innovationandconsulting .

 

Prof. Dr. Wolfgang Habelt

 

 

Bildergalerie