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Antrittsvorlesung zum Pasinger Dialog - Prof. Dr. Christian Langmann

[16|01|2019]

Wie wirkt sich die Digitalisierung auf das Controlling aus? Welche Vorteile und welche Risiken sind damit verbunden? Diesen Fragen ging Prof. Dr. Christian Langmann in seiner Antrittsvorlesung im Rahmen des Pasinger Wissenschaftsdialogs am 9. Januar 2019 nach

Ausgangspunkt des Vortrags war zunächst eine Übersicht der verschiedenen Technologien der Digitalisierung und der Elemente des Controllings, auf welche diese Technologien Einfluss nehmen. Das erste Elemente im Fokus war die Rolle des Controllings, die sich durch die Digitalisierung verstärkt in Richtung eines Business Partners und Pathfinders verschiebt. Der Controller wird somit zum agilen Berater des Managements mit einem guten Verständnis von Datenanalytik. Das zweite Elemente waren die Prozesse des Controlling, wie zum Beispiel Reporting oder Planung. Digitalisierungstechnologien wie Big-Data und Robotic-Process-Automation (RPA) verändern die Controlling-Prozess teilweise grundlegend. Während Big-Data-Technologien die Integration von unstrukturierten Informationen (z.B. Texte, Blogs, Likes) in die tägliche Unternehmenssteuerung ermöglichen und dadurch beispielsweise die Planung und Prognose schneller und qualitativ besser machen können, führt die Anwendung von RPA im Controlling vor allem zu Effizienzgewinnen, wodurch das Controlling mehr Zeit für wertschöpfendere Tätigkeiten (wie zum Beispiel Analysen oder Kommentierungen) hat.

In der regen Diskussion im Anschluss an den Vortrag wurden die mit der Digitalisierung aufkommenden Vorteile und Risiken für das Controlling beleuchtet. Die hohe Relevanz der Digitalisierung für das Controlling und für die Ausbildung von angehenden Controllern stand außer Frage, weshalb die Fakultät für Betriebswirtschaftslehre sich diesem Thema in Lehre und Forschung weiterhin umfassend widmet.