News

Moorgebiete mittels künstlicher Intelligenz zum Schutze des Klimas retten?

[31|03|2021]

Mit der Virtualisierung des seit einigen Semestern erfolgreich durchgeführten Learning Lab ?JAI? (Jumpstart into Artificial Intelligence) wurde ein neues durchgängiges Projekt zur Moorrettung eingeführt.

 

In dem Learning Lab Workshop „JAI“ soll ein erstes Verständnis für sowohl fachliche als auch technische Ansätze der Künstlichen Intelligenz (KI) erzeugt werden.

 

Dazu werden die Studierenden mit einem unkonventionellen Fall (https://videos.mysimpleshow.com/eb5k5DWHwU ) konfrontiert, der von den Studierenden durch KI-Unterstützung gelöst werden soll. Das Projekt “Renaturierung von Mooren zur Speicherung von CO2” dient dazu, die TeilnehmerInnen für das Thema KI zu begeistern, aber auch für ökologische Anwendungsmöglichkeiten zu sensibilisieren. Moore können durch ihre Fähigkeit als Kohlenstoffspeicher einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten. In der Vergangenheit wurden viele Moore durch Entwässerung für die landwirtschaftliche Nutzung oder durch die Nutzung des Materials dieser Eigenschaft beraubt. Um Moore zu revitalisieren, ist die Erreichung eines intakten Wasserhaushalts ein wichtiger Schritt. Die richtige Einstellung des Wasserstandes unter Berücksichtigung des Status quo ist dabei von enormer Bedeutung. Die satellitengesteuerte Überwachung der Bodenfeuchte und die Analyse durch künstliche Intelligenz kann zeigen, wie viel Wasser im Boden gespeichert ist.

 

Besonders die Nutzung von KI zum Klimaschutz hat viele TeilnehmerInnen überzeugt, an diesem Workshop intensiv mitzuarbeiten.

 

Das Learning Lab "Digital Technologies" wurde durch Prof. Dr. Lars Brehm und Prof. Dr. Holger Günzel (beide Hochschule München) im Jahr 2017 initiiert und vermittelt digitale Technologie-Kompetenzen an Studierende - mit und ohne IT-Vorkenntnisse. Andere Dozenten profitieren von der Möglichkeit, einen vordefinierten und gebrauchsbereiten, aber auch anpassbaren Baustein in ihre Veranstaltung einzubinden.

 

Durch das haptische, kollaborative und selbstgesteuerte Lernkonzept be-“greifen” und reflektieren die Studierenden nicht direkt sichtbare Funktionalitäten und Architekturen technologischer Geräte. Der Dozent agiert hierbei vor allem als Coach.

 

Die modularen Workshopbausteine erweitern spielerisch die digitalen Kompetenzen der Studierenden und legen die Grundlage für die anschliessende Lehrveranstaltung.

 

Aktuell sind 14 verschiedene Tages-Workshops in 5 Technologiebereichen verfügbar - zur Übersicht.

 

 

Prof. Dr. Lars Brehm