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Was kostet die Entwicklung einer App?

[23|11|2021]

Studierende des MBA Management & Business Strategy vollziehen Perspektivwechsel

 

Mit einer scheinbar einfach zu beantwortenden Frage begann das Modul „M12.1 Mobile IT-Anwendungen im Geschäftsprozess“. Schnell wurde klar, dass die Fragestellung unzureichend ist: nicht das „was“, sondern das „warum“ sollte in den Vordergrund gestellt werden. Welche Faktoren beeinflussen die Kosten einer App-Entwicklung, welche Unsicherheiten bestehen und sind zu berücksichtigen und wie wirkt sich dies auf die Erstellung einer Kostenschätzung aus?

 

Anhand von Projekten aus dem Umfeld der eigenen beruflichen Tätigkeit haben sich Studierende des MBA Studiengangs intensiv mit Methoden der Anforderungserfassung, des Anforderungsmanagements, der Releaseplanung, dem Entwurf von Prototypen sowie der Erstellung von Softwarearchitekturen von (mobilen) Anwendungen im Geschäftsprozess auseinandergesetzt. Der Kontext der Projekte reichte dabei von tiefgreifenden Analysen bestehender Geschäftsprozesse, Bewertung von im Unternehmen relevanter Entscheidungssituationen aus einem anderen Blickwinkel, Entwicklung von funktionsfähigen Prototypen bis hin zur Entwicklung neuer Geschäftsideen. Thematisch reichte die Spanne der insgesamt 10 Projekte von innovativen Kassensystemen im Gastronomiebereich, Reduktion von Retouren im online Handel, Informationssysteme für Mitglieder eines Golfclubs, Einführung und Ausbau von Informationssystemen rund um das Management von Fahrzeugen in einem Unternehmen bis hin zu Lösungen im Gesundheitswesen sowie der Softwareindustrie.

 

Innerhalb der als aufeinander abgestimmten Kette von online durchgeführten Workshops und individuellen Coachings erhielten die Studierenden immer wieder neue Impulse. Darüber hinaus bestand die Gelegenheit zur gemeinsamen Arbeit unter Einsatz von online Whiteboards. Am Ende wartete mit einem virtuellen Planungsstab und einer gegenseitigen Beurteilung die letzte große Herausforderung auf die Studierenden.

Mit den erzielten Ergebnissen sind alle Beteiligten mehr als zufrieden. Deren Erstellung war nicht nur zeitintensiv, sondern erforderte von Studierenden sich mit bisher eher unbekannten Aspekten des Themas „App-Entwicklung“ auseinanderzusetzen. Der Bezug der Projekte zum beruflichen Alltag und dem damit über die reine Prüfungsleistung hinaus erzielten Nutzen sowie die hohe Motivation der Studierenden sind sicherlich eine Erklärung für die hohe Qualität der erzielten Ergebnisse.

 

Julia Lenz